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WIR WOLLEN MEHR

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Mehr echte Lösungen statt immer mehr faule Kompromisse. Und zwar Lösungen für Probleme, die es tatsächlich gibt. Das Wort „Uni“ kommt für manche Studierendenvertreter höchstens noch in „Uni-Sex-Toiletten“ vor – das ist uns dann doch ein wenig zu abgehoben. Wir glauben, dass eine funktionierende Hochschulvertretung die Aufgabe hat, die Serviceleistungen an der Uni zu optimieren und fehlenden Service vom Rektorat einzufordern.

Denn es ist ja doch so: Politik für Studierende kommt an der JKU eindeutig zu kurz. Was wir brauchen sind eindeutig mehr Ideen und weniger Ideologie. Normale Politik für normale Leute. Damit auf der JKU endlich was weiter geht: Aber in die richtige Richtung.

UNI 4.0: MEHR MULTIMEDIA

Moderne Studierende sind ständig im Netz – und das ist gut so. Außer wenn es um den Kern des Studiums geht – die Vorlesungen. Obwohl die Anzahl der Pflichtvorlesungen und die LVAs mit Anwesenheitspflicht steigen, gibt es an der JKU kein ausreichendes Angebot, die Vorlesungen via Livestream zu verfolgen. Ausgerechnet die  Digitalisierung der Universität hält mit anderen Lebensbereichen nicht Schritt. Wir finden das ärgerlich und einer modernen Bildungseinrichtung völlig unangemessen. Außerdem liegen die Vorteile auf der Hand: Mehr Platz an der Uni selbst, mehr zeitliche Flexibilität für Berufstätige oder Studierende mit Kindern, die nicht „einfach mal so“ dauernd auf die Uni können. Und: Eine spürbare Entlastung der Verkehrs- und Parkplatzproblematik.

COPENHAGENIZE IT!

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Stau hat Ende dank der Radwende. Okay, der Reim ist ein wenig holprig. Aber es stimmt ganz einfach: Sogar im Rathaus ist erkannt worden, dass es notwendig ist, das Radfahren zu fördern. Und zwar nicht nur, weil es umweltbewußt (eh nett) und gesund ist (auch schön), sondern weil es schlichtweg praktisch ist und man bei kurzen und mittleren Wegen schneller ans Ziel kommt. Der Etat für sanfte Mobilität wurde also eklatant erhöht,  die Radwege werden kontinuierlich ausgebaut und mit der Radwende-App kann man Verbesserungen am Linzer Radwege Netz mit jedem gefahrenen Kilometer selbst auch aktiv unterstützen. Nur die Uni hat das Thema wieder einmal nicht auf dem RADar – Angebot für radelnde Studierende: Null. Dabei wird die Parkplatzsituation mit dem Bau des neuen Gebäudes 2018 wohl nicht besser werden. Eigentlich wäre es so einfach: Servicestationen, Schlauchautomaten und diebstahlsichere Abstellplätze auf allen Instituten kosten nicht die Welt. Wo anders geht’s ja auch. Nicht nur in Kopenhagen, der Welthauptstadt des Radelns.

Für eine ordentliche Beschilderung zu sorgen, trauen wir uns fast nicht zu fordern, so selbstverständlich wäre das eigentlich.

24 STUNDEN

Student ist man rund um die Uhr. Also ist es eigentlich auch logisch, dass die Serviceeinrichtungen der Universität auch 24 Stunden zur Verfügung stehen sollten. Vor allem die 24/7-Bibliothek würde so manches leichter machen.

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RENT A UNI

Immer mehr Studierende – immer weniger Platz. Und dazu kommt, dass für jeden möglichen (und unmöglichen) Klimbim Uniräumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Die Lernzone in der Hauptbibliothek ist ein guter Anfang. Aber wir brauchen mehr kurzfristig buchbaren Raum! Denn oft will man sich nach der LV noch kurz zusammensetzen, um die Gruppenarbeit oder was auch immer zu besprechen. Und zwar in Ruhe…

VOLLER BAUCH…

…studiert nicht gern. Uralter Sinnspruch, an der JKU bestens umgesetzt. Bei dem, was in der Mensa auf den Tisch kommt (Wortspiel für Lateiner) bleibt der Bauch meistens eh leer. Da sich ein flotter Studienabschluss an der Unterzuckergrenze aber nicht wirklich erreichen lässt, wünschen wir uns ein bisschen Abwechslung und das Ende des Mensa-Monopols. Slow food passt zur Umsetzungsgeschwindigkeit der Reformen an der JKU sowieso besser. Und wenn schon ungesund, dann richtig: Mehr Pommes auf den Teller!!!

RABÄHHHH…

Die Uni wird ohnehin immer mehr zum Kindergarten. Nur für Studierende mit Kindern tut sich leider wenig. Mehr Wickeltische (da hätte Uni-Sex endlich einen praktischen Nutzen!), einen Spielplatz mit Lernzone und auch ein paar Kindermenüs auf der Mensa. Eltern sein ist hart genug – das könnte man auch ein wenig einfacher machen.

Ring Freiheitliche Studenten Oberösterreich